László Simon (* 16. Juli 1948; † 9. September 2009) war ungarischer
Pianist.
László Simon studierte bei Zoltán Benkö in Budapest und
Hans Leygraf in Stockholm/Hannover. Künstlerische und pianistische Anregungen erhielt er von
Claudio Arrau in New York. Er wurde mit Preisen der internationalen Klavierwettbewerbe Casagrande (1971, 1. Preis ex-aequo), Genf und Busoni (1975, 3. Preis ex-aequo) ausgezeichnet und erhielt den Königlichen Schwedischen Musikpreis. Seine berühmten Aufnahmen der
12 Études d'Exécution Transcendante von
Franz Liszt wurden im Jahr 2007 im Skandal um die englische Pianistin Joyce Hatto (1928–2006) plagiert.
László Simon war ein weltweit angesehener Klavierpädagoge. Nach Stationen in Darmstadt, Hannover und Karlsruhe folgte er im Jahr 1981 einem Ruf auf eine Professur an der Hochschule der Künste Berlin. Unter seinen Schülern befinden sich die spätere Dirigentin Shi-yeon Sung sowie die Pianisten Gergely Boganyi, Li-Chun Su, und Ji-yeoun You.